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Heizen mit |
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Da unser Bauernhof, wie schon erwähnt, etwas Abseits der Zivilisation liegt, kommt eine zentrale Wärmeversorgung für uns nicht in Frage. Ein Anschluss würde sich hier nicht rechnen, so die Auskunft der Anbieter. Vom Vormieter haben wir daher einen Gastank für die Heizung und die Warmwasseraufbereitung übernommen und erstmal einen Jahresvertrag abgeschlossen, um zu sehen, wie sich sich die Kosten gestalten würden. Und die waren ennorm. Um 1990 installiert fielen Kosten für Instandsetzungen (ständiger Ausfall), Pacht für den Tank, vorgeschriebene Wechsel von Ventilen um TüV Richtlinien zu erfüllen und nicht zu vergessen das Befüllen des Gastankes an. Eine andere Lösung mußte her. |
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Im Internet stieß mein Mann auf die Wärmepumpenheizung, welche in unserer Region noch relativ unbekannt ist. Wärmequellen können die Erde, das Grundwasser oder die Luft sein. Das Nutzen von natürlichen Ressourcen in Anbetracht stiegender Mineralstoffpreise war für uns eine wichtige Entscheidungshilfe. Doch welche Energieart nutzen? Wir haben zwar zwei Brunnen, welche für die Wasserversorgung im Außenbereich bestens geeignet sind, aber für die Heizung waren andere Kriterien erforderlich. Wärmepumpe in Verbindung mit Solar war uns zu Kostenintensiv und so blieb die Erdwärme übrig. Bei unserer Grundstücksgröße sollte dies kein Problem sein. Eine Fachfirma hat uns ein Konzept nach unseren Vorstellungen, die zu beheizende Fläche und Warmwasserversorgung erstellt. Dabei haben wir den Dachboden, welcher ja noch nicht ausgebaut ist, mit einberechnet. |
![]() Unsere Wärmequelle |
![]() Doch zuerst wurde gebuddelt... |
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![]() ...ein Bagger eine große Hilfe |
![]() Das Einlegen der Rohre |
![]() Jede Hilfe war willkommen |
![]() ...zum Schluss einebnen |
Einen Nachteil hatte unsere Wahl. Es musssten riesige Mengen Erdreich bewegt werden. So enstanden acht Gräben mit den Maßen 100m lang, 1,20 tief und 0,50m breit in welche das Rohrsystem verlegt wurde. Aus Kostengründen haben wir diese Arbeiten selbst übernommen. Die Demensionen des Grabens haben wir fotografiert und die sollte man auf keinen Fall unterschätzen. Wenn wir uns die Fotos anschauen, sagen wir heute noch: „Das war eine Aktion!!!”. Die Installation der Wärmepumpe haben wir dann wieder der Fachkompetenz überlassen. Dafür haben wir im Vorfeld eine alte Futterküche ausgebaut. |
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Oft werden wir gefragt, wie das Ganze funktioniert. Die Funktionsweise der Wärmepumpe kann man im Prinzip mit der eines Kühlschrankes vergleichen. Einfach mal im Internet googlen! Dort wird es super erklärt. |
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