Götemitzer Landleben
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Geschichte von Götemitz

Schon von Natur aus neugierig, interessiert mich natürlich auch die Geschichte von Götemitz. Bei meinen Recherchen hat mich Frau Jäckel vom Verein zur Förderung der historischen Stätten und Umgebung e.V. unterstützt. Mir fehlen aber noch jede Menge Details, um diese Seite zu vervollstängigen.

Wer also helfen möchte, diese Seite mit Geschichten und Ereignissen, Fotos usw. zu bereichern, kann mit mir Kontakt aufnehmen.

Alter Pflug

Alter PflugRügen wurde bis ins 13. Jahrhundert von den slawischen Ranen besiedelt. Daher haben viele Ortsnamen einen slawischen Urspung, welche mit Personen oder Ereignissen in Verbindung gebracht wurden.
So auch Götemitz = Chotrmici /Chotemin   Leider gibt hier es keine Angaben zur Bedeutung des Namens.
1314 wurde Ghotemitze mit 11 steuerbaren Hakenhufen erstmals urkundlich erwähnt.
Der Ort war in Besitz mehrer Familien. Ende des 15.Jahrh. gehört der Ort Familie von Berglase. 1577 existieren 13 Bauernhöfe von unterschiedlicher Größe bis zu 3 Landhufen.
Im 18. Jahrh. gehört Götemitz Familie von Norman. 1750 werden die kirchlichen Abgaben von vier Bauern und dem Hof entrichtet, der für sieben stillgelegte Bauernstellen mitbezahlt.
1767 verkaufte die Familie Norman den Ort an die Familie von Kathen. 1794 lieferten der Hof und drei Bauern, 1832 der Hof und zwei Bauern, 1840 nur noch der Hof den Kornzehnten für Götemitz. (entnommen Pf. A. Rambin Hebungsregister des Kirchspiels)
Bis zum Jahr 1902 ist Götemitz in den Händen der Familie von Kathen. Dann wurde es an den Major Stahnke verkauft, dessen Witwe das Gut bis 1934 führte.

Quelle: „Kreis Rügen” von Walter Ohle und Gerd Baier, Verein zur Förderung der historischen Stätten und Umgebung e.V.


Geschichte des Gutshauses Götemitz

1782 gehörte das Gutshaus Karl Emanuel von Kathen und seiner Gattin geb. von Platen. Sie hatten die Söhne
- Karl, geb.1767
- Ernst, geb.1769
- Gottlieb, geb 1771
Zu dieser Zeit kam der damals 24 jährige Gotthard Ludwig Kosegarten als Hauslehrer in dieses Haus.
Das Haus war, außer mit dem weitverzweigtem Geschlecht derer von Platen, mit den Schniterlöws auf Datzow, mit den Warksows und Granskevitz befreundet. Zu den Verwandten zählte auch der Pastor Hader von Rambin. Durch Kosegarten wurden Beziehungen nach Casnevitz zu dem Pastor Linde, dessen Tochter Katharina Kosegarten später heiratete, geknüpft.
Familie Arndt lebte 1783in Grabitz. Als Hauslehrer der Söhne Ernst Moritz, Fritz und Ludwig wirkte Gottfried Dankwardt, später Pastor in Bodstedt. Zwischen den Hauslehrern und deren Zöglingen entwickelte sich ein reger freundschaftlicher Verkehr.
Charlotte von Kathen wurde 1777 in Berlin geboren. Ihr Vater war der Hauptmann Berhard Gottlieb von Mühlenfels, der als Oberstleutnant a. D. nach 1783 das Gut Sissow ( heute Gemeinde Poseritz) kaufte.
1797 heiratete Charlotte Karl Emanuel Ludwig von Kathen, welcher durch den Tod seines Vaters, Besitzer von Götemitz wurde. Im Winter 1804 lernte sie den Privatdozenten Ernst Moritz Arndt kennen. „Seine Fragmente der Menschenbildung“ waren die erste Sendungen, welche er nach Götemitz schickte. Damit beginnt der Briefwechsel zwischen Beiden. Ernst Moritz Arndt verweilte einige Male in Götemitz. Bis zum jahr 1837 wohnten von Kathen in Götemitz. Durch die Krankheit ihres Mannes gaben sie das Gut auf und zogen nach Putbus.Der Sohn Wlhelm von Kathen übernahm das Gut und dessen Sohn Georg, Hauptmann a. D., wurde sein Nachfolger. Bis 1902 Ist Götemitz in den Händen der Familie von Kathen. Bis 1934 gehört es einer Familie Stahnke.

Gutshaus Götermitz
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